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Widerstand im Nationalsozialismus

Stefan Szende

Stefan Szende Geburtsdatum/-ort: 10. April 1901 in Szombathely

Todesdatum/-ort: 1985

Zur Person und Art des geleisteten Widerstandes
Als das NS-Regime begonnen hatte, war Szende Mitglied der SAPD und arbeitete somit illegal für die Berliner Bezirksleitung. Dort korrigierte er zusammen mit Walter Fabian den "Banner des revolutionären Marxismus". Aufgrund dessen wurde er im November 1933 von der Gestapo verhaftet. Bevor er zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, war Szende im KZ Oranienburg. Nachdem er 1935 wieder auf freiem Fuß war, zog er nach Prag, später um 1937 nach Stockholm, wo er aktiv in der Leitung der SAPD tätig war. Szende arbeitete unter anderem mit Willy Brandt und Arno Behrisch zusammen. Zwischen 1944 und 1945 trat Szende der SPD bei. Wegen familiären und vorallem politischen Gründen wollte Szende nicht nach Deutschland zurückkehren. Daher blieb er in Schweden und wurde Journalist und Schriftsteller. Daraufhin wurde er Chefredakteur und auch Inhaber der Nachrichtenagentur AEP.

Kurzbiografie
Stefan Szende studierte ab 1919 Staatswissenschaft und Philosophie an den beiden Universitäten Budapest und Wien. Im selben Jahr trat er der KP Ungarns bei. Er promovierte 1925 zum Dr. rer. pol.. Jedoch wurde er wegen seinen politischen Aktivitäten verhaftet und zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Noch dazu wurde er ausgebürgert, weshalb er 1928 nach Wien zog. Dort promovierte er zusätzlich zum Dr. phil.. Kurz darauf reiste er nach Berlin und schloss sich dort der eben erst gegründeten KPO an. Zusammen mit Jacob Walcher, Paul Frölich und August Enderle trat er 1932 der SAPD bei.


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